Yverdon Sport Women haben am 9. Juli 2026 ihr neues Logo präsentiert und den offiziellen Namen von Yverdon Sport Femmes zu Yverdon Sport Women geändert. Der Schritt soll Verwechslungen in der mehrsprachigen Schweiz vermeiden und das Markenprofil schärfen.

Warum die Umbenennung jetzt?

Der Vorstand von Yverdon Sport erklärte, dass das Wort „Femmes“ in vier Landessprachen zu Missverständnissen führen kann. Mit Yverdon Sport Women wird die Zugehörigkeit zum Hauptclub sofort klar. Gleichzeitig orientiert sich das neue Emblem an den Farben des Männerteams, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen. Die Schweizerische Fußball‑Association erhält jährlich zwischen zwei und zehn Anträge für Namensänderungen – Yverdon ist damit nicht allein.

Wie sieht das neue Logo aus?

Das neue Wappen kombiniert das traditionelle Y‑Symbol mit einem stilisierten Frauenfußball, der in den Vereinsfarben Blau und Weiß gehalten ist. Designer Markus Keller, der bereits das Logo des FC Basel modernisiert hat, betonte, dass die Linienführung „dynamisch und zeitgemäß“ sei. Das Logo wird ab sofort auf Trikots, Social‑Media‑Kanälen und im Stadion sichtbar sein.

Was bedeutet das für den Verein?

Die Umstellung könnte das Marketingbudget entlasten, weil ein einheitliches Branding weniger Überschneidungen mit anderen Teams verursacht. Außerdem stärkt es die Sichtbarkeit der Frauenabteilung im Vergleich zu den vier Amtssprachen der Schweiz. Während das Männerteam aktuell 3. Platz in der Challenge League belegt, 67 Punkte gesammelt hat und mit einer Formkurve DWWLW unterwegs ist, soll die Frauenmannschaft von der gesteigerten Markenpräsenz ebenfalls profitieren.

Was kommt als Nächstes?

Der Verein plant, das neue Design im nächsten Heimspiel gegen FC Wil zu präsentieren. Gleichzeitig arbeitet die Sportdirektion an einer Kampagne, die lokale Schulen einbindet, um junge Talente zu fördern. Der Trainer der Frauen, Sabrina Müller, hofft, dass das frische Bild die Zuschauerzahlen steigert und das Team motiviert, weiter im Titelrennen zu kämpfen – derzeit liegt es 14 Punkte hinter dem Spitzenreiter FC Vaduz. Die Saison ist noch offen, und das neue Branding könnte ein zusätzlicher Antrieb sein.